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FDP München


Dr. Michael Mattar

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TRAM Englischer Garten: Chaos-Tage bei der CSU - Bedenken bestehen weiter

18. Juli 2017

Für die Münchner CSU mit ihrem Vorsitzenden und für Denkmalschutz verantwortlichen Kultusminister Spaenle ist die Zusage des Ministerpräsidenten für eine Tram durch den Englischen Garten eine Ohrfeige. Die Aufstellung der CSU gegen die Tram bricht in sich zusammen. Wieder einmal ist die CSU bei einem Projekt sowohl dafür wie dagegen. Was will der vorgeführte Kultusminister nun machen: Dienst nach Vorschrift mit dem Denkmalschutz gegen Seehofer oder gleich den Hut nehmen?

Im Englischen Garten können wir uns durchaus eine Tram vorstellen. Vor allem angesichts der drei Buslinien mit insgesamt 36 Fahrbewegungen pro Stunde. Um Gefährdungen bei einer Tram zu vermeiden, ist aber sicher eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h vor zu sehen. Es wäre eine Katastrophe, wenn durch eine Tram Gitter errichtet werden müssten, wie bereits am Rande des Englischen Gartens.

Offen bleibt zudem die Finanzierungsfrage. Man gewinnt den Eindruck, dass die Stadt alle denkbaren Projekte ankündigt (Tunnel S 8, Landshuter Allee, Westtangente, U-Bahn-Verlängerungen, Gasteig, Stadtmuseum etc), um dann keines realisieren zu müssen. Durch die langen Planungszeiten glaubt man sich auf der sicheren Seite, da nach 2030 sowieso andere regieren werden.

 

Bei einer Tram durch den Englischen Garten muss neben der Situation im Englischen Garten ganz besonders die Führung in Schwabing mit allen Auswirkungen betrachtet werden.

 

Wolfgang Heubisch(FDP-Stadtrat): „Ich sehe viele ungelöste Probleme bei der Fortführung der Tram in Schwabing. Zum einen wird der Kreuzungsbereich Leopoldstraße kritisch und führt mit großer Sicherheit zu erheblichen Rückstaus auf der Leopoldstraße. Zum anderen sind die Straßen in Schwabing so eng, dass kein eigenes Gleis vorgesehen werden kann, was an Haltestellen zu Problemen führt. Ungelöst ist zudem die Lärmsituation und das Problem von Erschütterungen im Altbaubestand. Deshalb wird es ganz wichtig sein, die Bürger in Schwabing nach ihrer Meinung zu fragen. Eine Tram gegen die Bürger darf es nicht geben.“

 


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