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FDP München


Dr. Michael Mattar

Dr. Michael Mattar

GWG und GEWOFAG müssen Belegung erheben

04. Oktober 2017


Wohnraum in München ist knapp. Die Förderung von Wohnungen durch Mittel des Steuerzahlers erreichen allein in München jährlich hohe dreistellige Millionenbeträge. Gerade familiengerechte Wohnungen sind Mangelware und in ihrer Förderung besonders teuer. Daher muss es im Interesse der Stadt liegen, dass familiengerechte Wohnungen auch von Familien genutzt werden. Nun wurde uns am 9. August 2017 mitgeteilt, dass die städtischen Gesellschaften über insgesamt 11.765 großen Wohnungen mit drei und mehr Räumen verfügen. Wie nun aus einer Antwort vom 19.09.2017 (Anfrage der CSU vom 19.07.2017, Familiengerechte Wohnungen) bekannt wurde sind es 3.874 Vier-Zimmer-Wohnungen und 317 Fünf-und Sechs-Zimmer-Wohnungen. Auch in den kommenden Jahren werden weitere große Wohnungen errichtet, insgesamt 1.144 Vier-, Fünf- und Sechs-Zimmer-Wohnungen.

Die städtischen Wohnungsgesellschaften haben nur zu Beginn der Vermietung Kenntnis über die Anzahl der Bewohner. Danach hat es bisher die Gesellschaften und die Stadt überhaupt nicht interessiert, wie viele Personen die geförderten Wohnungen belegen.

In einer Informationsreise des Planungsausschusses jüngst nach Zürich erfuhren wir, dass die Schweizer Genossenschaften vorbildlich dafür sorgen, dass große Wohnungen möglich stets Familien zur Verfügung stehen und eine Fehlbelegung vermieden wird. Voraussetzung ist dabei nicht nur die Kenntnis über die Belegung der Wohnungen, sondern auch Angebote für Einzelpersonen und Paare, in kleinere Wohnungen umzuziehen. Dies wird immer dann am besten gelingen, wenn die neue kleinere Wohnung entsprechend günstiger ist.

 


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