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FDP München


Dr. Michael Mattar

Dr. Michael Mattar

Öffentlicher Brief / Aktuelle Situation in Russland

04. April 2013

Sehr geehrter Herr Gergiev,

Sie sind einer der erfolgreichsten Künstler Russlands und haben die Wiederwahl von Wladimir Putin in der Öffentlichkeit stark unterstützt.

Als Künstler bereisen Sie die Welt und erleben die unterschiedlichen Länder, Kulturen, Menschen und ihre vielfältigen Lebensformen. München freut sich auf Ihre Arbeit bei den Münchner Philharmonikern und ich darf Sie in meinem Bundestagswahlkreis herzlich willkommen heißen.

Uns Liberale bestürzen die Berichte über die aktuellen Razzien der russischen Behörden bei den Nichtregierungsorganisationen sehr und wir verurteilen diese staatlichen Eingriffe scharf.

Auch das kürzlich per Gesetz beschlossene Propaganda- und Kommunikationsverbot über Homosexualität und die Werbung über Veranstaltungen in der schwul-lesbischen Szene in verschiedenen Städten Russlands sowie die rechtswidrigen Festnahmen sind absolut nicht akzeptabel.

Diese Entwicklung einer solch menschenverachtenden Politik muss gestoppt werden. Russland muss den Weg der Rechtsstaatlichkeit einschlagen und darf kein Klima der Diskriminierung und Verfolgung schaffen. Die Verletzung von Konventionen und Verträgen, die Russland selbständig und freiwillig unterzeichnet hat, sind denkbar schlechte Vorzeichen für eine erfolgreiche Partnerschaft.

Bei der anstehenden Bundestagswahl am 22. September kandidiere ich als Münchner Spitzenkandidat für die Freie Demokratische Partei (FDP). Die Einhaltung der Menschenrechte und der Schutz von Bürgerrechten genießen in unserer politischen Anschauung höchsten Stellenwert. Im Vordergrund jedes politischen Handelns muss die Einhaltung der elementarsten Grundwerte stehen.

Auch aus diesem Grund bitte ich Sie sehr, sich gegen die anhaltende Stigmatisierung und für die Rechte Homosexueller in Russland einzusetzen. Reden Sie mit Ihrem Freund Putin! Schwule, Lesben und Bisexuelle sind keine Menschen zweiter Klasse.

Über Ihre Rückmeldung und Ihr Engagement für Gleichberechtigung und Menschlichkeit freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Krönauer

 


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